MDR1 im BVWS  

BVWS e.V.





Wichtig: Seit November 2009 besteht in Deutschland ein gültiges Patent für den MDR1-Test. Einziger Lizenznehmer ist die Transmit GmbH der UNI Gießen. Sie darf nach eigenen Angaben als einziges Labor den Test im deutschsprachigen Raum anbieten.
  • UNI Gießen 86 Euro
    • TransMIT GmbH
      am Institut für Pharmakologie und Toxikologie
      Labor 636
      Frankfurter Str. 107
      35392 Gießen
    • MDR1-Formular
Laboklin bietet den Test offenbar weiterhin an. Er wird laut Laboklin im patentfreien Ausland durchgeführt. Wir führen die Testmöglichkeit deshalb hier ohne Prüfung auf. Bitte erkundigen Sie sich selber vor Einsendung von Proben. Wie die Situation bei anderen Laboren aussieht, wissen wir derzeit nicht. Wir raten dringend, sich vor Einsendung von Proben an andere Labore als der Transmit GmbH Erkundigungen einzuholen.

Alle Angaben ohne Gewähr.

Im BVWS sind zur Bekämpfung von MDR1 nur bestimmte Verpaarungen erlaubt: Betroffene Hunde (-/-) und Merkmalsträger (+/-) dürfen nur noch mit freien Hunden (+/+) verpaart werden. Dadurch sollen betroffene Hunde vermieden werden.

Bei MDR1 handelt es sich um eine vererbbare Störung, bei der die Blut-Hirnschranke nicht mehr besteht, sodass der Bereich durchlässig für z.B. bestimmte Medikamente ist. Diese Tatsache kann unter Umständen zu heftigen Reaktionen bis hin zu Koma und Tod führen. Veröffentlicht ist diese Studie unter der Internetadresse www.uni-giessen.de/mdr1defekt

Während hier der Weiße Schweizer Schäferhund auf der Homepage nicht genannt ist, wird er in einer Veröffentlichung der Uni Gießen in der letzten Ausgabe der Zeitschrift "Der Hund" als eine der betroffenen Rassen aufgeführt. Darüber hinaus bestätigte Dr. Geyer von der Uni auf Anfrage, dass bereits Weiße Schweizer Schäferhunde als Defektträger bestimmt wurden.

 
 

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